Willkommen im Neandertal
Oder:
Wie komme ich da rauf?
Am letzten Juniwochenende machten sich 6 Mitarbeiter und ein Diakon auf mal
die Fränkische Schweiz ganz anders zu erleben.
Mit Rucksack, Isomatte und viel Klettersach ging´s am Freitag los.
Übernachtet haben wurde in einer der vielen freien Höhlen in
der Fränkischen. Das Lagerfeuer war die einzige Kochstelle und Mutter
Erde das Bett.
In der Früh, nach einen einfachen aber deftigem Frühstück
wurde die Höhle gekehrt und sich auch den Weg gemacht zum Signalstein.
Dort übten die tapferen Höhlenwichte, nach einer Einführung
in Sicherheits- und Abseiltechnik erst mal wie man verletzungsfrei von
einem Felsen runter kommt. Danach ging es wieder rauf.
Nachdem die ersten Erfolgserlebnisse verbucht waren, pilgerten man und
frau über einen Kaffe beim Gasthof Eichler weiter zum Türkenfelsen,
weil die Volksseele nach mehr und größeren Herausforderungen
schrie. Nach dem diese dann auch befriedigt waren, machten sich die wackere
Schar auf, um sich eine neue Höhle zum Übernachten zu suchen.
Gesucht und gefunden wurde dort das nächste Nachtlager aufgeschlagen.
Am nächsten Morgen wiederholte sich das Spiel mit dem Unterschied,
dass das Frühstück vor der Betzensteiner Sportkletterwand eingenommen
wurde, die das Rennen machte bei der Auswahl zwischen Baden und noch mal
Kraxeln.
Völlig erschöpft, mit schmerzenden Unterarmen und sonstigen
Muskelkatern, Verspannungen und anderen Wehwehchen, kam die kleine Schar
am Sonntagabend wieder in Höhenkirchen an. Aber sie war angefühlt
mit vielen Erlebnissen, Erfahrungen und Erfolgen die das mehr als wett
machten.
Insofern wird es wohl nächstes Jahr wieder heißen: Willkommen
im Neandertal, oder wie soll ich da rauf????






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