Archiv (frühere aktuelle Meldungen)

Orgelmusik bei Kerzenschein - wieder ein voller Erfolg

Großes Interesse galt auch dieses Jahr wieder der "Orgelmusik bei Kerzenschein" an der Wech-Orgel der Kreuz-Christi-Kirche. Peter Worel (Siegertsbrunn), Christiane Bettger (Rosenheim) und KMD Michael Roth (München) konnten fast 280 Besucher nach Höhenkirchen locken, die nicht enttäuscht wurden. Pfarrer Thomas Lotz war an allen drei Abenden mit der Lesung von durch ihn ausgewählten Texten beteiligt. Wech-Orgel

Abschließender Höhepunkt war der Abend mit KMD Michael Roth (St. Markus München) am Vorabend des Epiphaniasfestes. Besonders seine Improvisation über den Choral "Wie schön leuchtet der Morgenstern", der abschließend auch von den Besuchern gesungen wurde, holte alles aus dem klangschönen Instrument heraus, das vom Orgelbauer Robert Wech aus Buchloe stammt und 2012 eingeweiht wurde.

Im Anschluss an den ersten Abend mit Peter Worel und Veronika Minsinger (Querflöte) hatte Pfarrer Lotz bereits auf den Martin-Luther-Platz an die Feuerschale und zum Glühwein eingeladen, um das fünfjährige Jubiläum der Veranstaltungsreihe zu feiern. Erstmals fanden drei Orgelmusiken statt, zum Advent, zu Weihnachten und nach Weihnachten zum Epiphaniasfest. Diese Erweiterung soll es auch 2021 wieder geben.


Frau Windisch geht in Ruhestand

Hannelore Windisch, Erzieherin im Evang. Kinderhaus Arche Höhenkirchen und Leiterin des früheren Evangelischen Kindergartens, geht in Ruhestand. Seit dem Jahr 2001 war sie für unsere Kirchengemeinde tätig und hat viele, viele Kindergartenkinder begleitet, die inzwischen längst erwachsen sind.

Im Gottesdienst am 3. Advent wurde Hannelore Windisch von Pfarrer Lotz verabschiedet und für ihren neuen Lebensabschnitt gesegnet.


Requiem - wie klingt der Tod?

Mit den im November häufig aufgeführten Requiem-Chorwerken von Mozart und Verdi, vor allem aber mit vielen weniger geläufigen Vertonungen der Totenmesse, beschäftigte sich Pfarrer Thomas Lotz bei einem Abend im Rahmen des "Höhenkirchner Forums".

Er stellte dabei Requiem-Kompositionen aus sieben Jahrhunderten vor. „So verschieden diese Werke sind, es geht immer um Klage, um Trost und um Hoffnung auf Frieden und auf eine Zukunft des Menschen bei Gott“, fasst Lotz seinen Vortrag zusammen. 

Er beleuchtete nicht nur die musikalische Ausdeutung des eigenartigen mittelalterlichen Textes der lateinischen Totenmesse; als evangelischer Pfarrer zeigte Lotz auch auf, warum dieser Text von protestantischen Komponisten vermieden wurde und welche Alternativen sich entwickelten - von Heinrich Schütz' "Musikalischen Exequien" bis zum „Deutschen Requiem“ von Johannes Brahms.

Die Entwicklung des Requiems von der liturgischen Musik zum Konzertstück für großen Chor und Orchester im 19. Jahrhundert wurde ebenso nachgezeichnet wie der zunehmend freie Umgang mit dem liturgischen Text bis hin zu nichtreligiösen Requiem-Kompositionen. So entstand ein breites Bild vom spannenden Wechselspiel von Musik und christlichem Glauben angesichts des Todes.


Gospelmesse "Give God Glory" mit den TrueBadours

Rhythmische Gospelmusik war am Sonntag, 10. November, um 10.00 Uhr in der Kreuz-Christi-Kirche zu hören. Die Gruppe „TrueBadours“ unter Leitung von Christoph Demmler war zu Gast und gestaltete den Abendmahlsgottesdienst mit der Gospelmesse „Give God Glory“. Liturg und Prediger war Pfarrer Thomas Lotz. In der überfüllten Kirche gab es viel Beifall für die besondere Musik, die mit ihrer Emotionalität Freude und Nachdenklichkeit, Jubel und Trauer gleichermaßen leicht fasslich ausdrücken konnte. 


 

Eckard Herrmann feiert die Einführung seines Nachfolgers mit – 36 Jahre später

Der eine geht bald in Ruhestand, der andere beginnt gerade als Vikar seinen Dienst als Seelsorger. Doch auch Dekan Eckard Herrmann (Regensburg) war einmal Vikar, und zwar in Höhenkirchen. Von 1981 bis 1983 hat er hier bei Pfarrer Gottfried Stritar die Ausbildung zum Pfarrberuf absolviert.

Weil dann 36 Jahre lang kein Vikar mehr nach Höhenkirchen geschickt wurde, ist Julian Hensold (35), der am Sonntag, 31. März, in einem festlichen Gottesdienst für seinen Dienst verpflichtet wurde, sein direkter Nachfolger.

Herrmann ließ es sich nicht nehmen und folgte der Einladung von Pfarrer Thomas Lotz in die Kreuz-Christi-Kirche, um seinen Nachfolger kennenzulernen, der gerade zur Welt kam, als Herrmann sein Vikariat abgeschlossen hatte.

 Herrmann - Hensold

Herrmann berichtete von bewegten Zeiten der Gemeinde, noch in der alten Kreuz-Christi-Kirche, die 2001 abgerissen werden musste. Damals waren die Evangelischen in Höhenkirchen und Umgebung fast alle junge Familien mit kleinen Kindern – wie auch die Herrmanns, die damals in Aying neben dem Biergarten wohnten. Auch einige ältere Gemeindemitglieder, die sich noch an Herrmanns Wirken als Vikar erinnern, waren zur Einführung gekommen. Herrmann nannte es in seinem Grußwort einen Glücksfall, dass er damals nach Höhenkirchen entsandt wurde, und wünschte seinem Nachfolger eine ebenso glückliche Vikariatszeit und viel Erfolg beim Lernen.

Eckard Herrmann ist, nach Zwischenstationen in Burghausen, Würzburg und Vaterstetten, seit 2006 Dekan in Regensburg.


 

Kirchenvorstandswahl am 21. Oktober 2018

8 Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher waren zu wählen, 20 Kandidatinnen und Kandidaten stellten sich zur Wahl.

Bei einer erfreulich gestiegenen Wahlbeteiligung von 24,7 % (2012: 16,9 %) haben 661 Mitglieder unserer Gemeinde ihre gültigen Stimmen abgegeben.

Der neue Kirchenvorstand wurde im Gottesdienst am 18. November feierlich in sein Amt eingeführt.

Anschließend beriefen die Gewählten zwei weitere stimmberechtigte Mitglieder. Weitere 8 Personen sind als Ersatzleute im erweiterten Kirchenvorstand dabei, nehmen regelmäßig an den Beratungen teil und übernehmen Aufgaben.

Das Wahlergebnis sehen Sie hier.


 

Neuer Jugendreferent Korbinian Schmaus eingeführt

Die hauptamtliche Stelle für Kinder- und Jugendarbeit an der Kreuz-Christi-Kirche ist wieder besetzt:

Als Nachfolger von Diakon „Hossi“ Jaehnert ist der Religionspädagoge Korbinian Schmaus seit 1. September in Höhenkirchen tätig.

 

Am Sonntag, 23. September, wurde der 30-jährige gebürtige Münchner in der Kreuz-Christi-Kirche von Dekan Mathis Steinbauer und Kirchenrat Volker Lehmann feierlich in sein Amt eingeführt.

Schmaus, der zuletzt zwei Jahre lang in Memmingen seinen Vorbereitungsdienst absolvierte, soll sich um die vielfältige Kinder- und Jugendarbeit der Kreuz-Christi-Kirche kümmern. Gemeinsam mit dem großen Kreis von ehrenamtlichen Jugendleitern wird er Gruppen, Freizeiten, Ferienprogramme, Jugendgottesdienste und andere Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche organisieren. Auch das bekannte jährliche Programmheft „Vogelwild“ gehört zu den Aufgaben auf seiner ersten „richtigen“ Stelle. Zur anderen Hälfte wird Schmaus Religionsunterricht erteilen, vor allem an der Erich-Kästner-Schule in Höhenkirchen. Deshalb war an der Einführung auch der Leiter des Schulreferats München und Oberbayern, Kirchenrat Volker Lehmann, beteiligt.

Der Kirchenvorstand und der Jugendausschuss hießen den neuen Jugendreferenten nach dem Einführungsgottesdienst mit einem Empfang im Gemeindezentrum willkommen.


 

Jugendliche aus Tansania zu Gast

Kreuz-Christi-Kirche feierte Partnerschaftssonntag

Besuch aus Afrika hatte die Kreuz-Christi-Kirche: Die Teilnehmer einer Jugendbegegnung zwischen Tansania und der Region München kamen zum Partnerschaftssonntag am 16. September. Sie feierten den Partnerschaftsgottesdienst unter Leitung von Prädikant Andreas Eckel mit und stellten sich zusammen mit ihren Münchner Gastgebern im Gottesdienst auch vor.

Im Gottesdienst unter dem Motto „Die Welt ist EIN Dorf“ rief Pfarrer Manfred Kurth als Gastprediger auf Deutsch und Kisuaheli dazu auf, Unterschiede im Glauben und Leben nicht als "unnormal" anzusehen, sondern sich mit dem Gegenüber darüber zu verständigen, warum der andere anders denkt und lebt als man es selbst gewohnt ist. Kurth koordiniert als Mitarbeiter von „Mission Eine Welt“ die Kontakte zwischen den Kirchengemeinden in Südbayern und ihren Partnern aus der lutherischen Kirche in Tansania.

Für die musikalische Gestaltung sorgte die Kirchenband der Kreuz-Christi-Kirche unter Leitung von Andreas Reppekus, unter anderem mit zwei schwungvollen afrikanischen Liedern.

 Viele Partnerschafts-Engagierte aus dem Münchner Südosten und Osten waren der Einladung der Höhenkirchener Beauftragten Angelika Dörr gefolgt und feierten den Gottesdienst als Gäste mit der Kreuz-Christi-Gemeinde mit.


 Gute Stimmung beim Gemeindefest

Mehrere hundert Menschen versammelten sich am Sonntag, 1. Juli, zum Gemeindefest der Kreuz-Christi-Kirche. Im Familiengottesdienst mit Pfarrer Thomas Lotz unter dem Motto "Hast du Netz?" knüpften die Besucher ein großes Netz aus bunten Fäden durch den ganzen Kirchenraum, als Zeichen ihrer Zusammengehörigkeit im christlichen Glauben. An das Netz angeknüpft hat sich dann auch die Mutter aus Siegertsbrunn, die zusammen mit ihrem kleinen Sohn in diesem Gottesdienst getauft wurde.

Anschließend stellten sich die meisten der 20 Kandidatinnen und Kandidaten für die Kirchenvorstandswahl den Besuchern persönlich vor. Es wurde deutlich, dass die Wahlberechtigten im Oktober die "Qual der Wahl" unter einer großen Vielfalt von engagierten Kandidaten haben werden.

Dann ging es nach draußen zum Mittagessen. An den schön gedeckten Tischen wurden die Besucher von den „Dixi Drivers München“ bestens unterhalten und kamen ins Gespräch miteinander. Dixi Drivers

Ein liebevoll gestaltetes Kinderprogramm, eine Fahrt mit der Pferdekutsche, Kaffee und selbstgebackener Kuchen und eine abschließende Andacht rundeten das Programm ab.


 

Erfolgreicher Ökumenischer Ortskirchentag am Pfingstmontag

Am Pfingstmontag, fand in der Kreuz-Christi-Kirche der Ökumenische Ortskirchentag statt, zum Thema "Ein gutes Sterben dauert ein ganzes Leben".

Am Anfang stand ein festlicher Ökumenischer Gottesdienst, den Pastoralreferent Martin Soos und Pfarrer Thomas Lotz gestalteten. Weit über 200 katholische und evangelische Besucher füllten die Kirche und das angrenzende Foyer bis auf den letzten Platz. Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst vom Posaunenchor Neustadt/Aisch, der auf der Reise nach Italien in Höhenkirchen Zwischenstation machte. Über 25 Bläser begleiteten den Gottesdienst und spielten anschließend noch auf dem Martin-Luther-Platz auf.

Barbara Mallmann Zum Thema war ein Impulsvortrag von Barbara Mallmann zu hören, die seit vielen Jahren in der Hospizarbeit in der Region München tätig ist und auch dem Vorstand des Bayrischen Hospiz- und Palliativverbandes angehört.

In Workshops konnten die Teilnehmer eigene Erfahrungen mit dem Thema einbringen und miteinander ins Gespräch kommen. Dabei wurden viele Ideen gesammelt, wie bei der Begleitung von Schwerkranken und Sterbenden deren Bedürfnisse besser wahrgenommen und befriedigt werden können.


 

Wir begrüßen Pfarrer Rainer Liepold

Seit 1. März als 2. Pfarrer in Höhenkirchen tätig

Unsere Kirchengemeinde hat einen zusätzlichen Pfarrer: Dr. Rainer Liepold ist seit 1. März bei uns tätig und verstärkt im Umfang einer halben Pfarrstelle das Team.

Am Sonntag, 4. März wurde der 50jährige Theologe in der Kreuz-Christi-Kirche von Dekan Mathis Steinbauer feierlich in sein Amt eingeführt.

 Pfarrer Rainer Liepold

Pfarrer Liepold wird neben Gottesdiensten, Taufen, Trauungen, Beerdigungen, Seelsorge und Mitarbeit im Konfirmandenkurs einen Schwerpunkt in der Altenheimseelsorge und der Seniorenarbeit setzen. Mit einer weiteren halben Stelle wird er als Hausseelsorger im Pflegeheim „Lore-Malsch-Haus“ in Riemerling tätig sein.

Liepold freut sich auf seine neue Gemeinde und betont: „>Halbe Kraft< heißt nicht mit >halbem Herzen<, sondern halb so viele Aufgaben und Verpflichtungen.“

Liepold war zuvor 17 Jahre lang Gemeindepfarrer in München-Freimann und hatte dort schon einen Zusatzauftrag für Altenheimseelsorge.


 

Das Evangelische Kinderhaus "Arche Noah" hat eine neue Leiterin

Christa Ostermeyer wurde feierlich in ihr Amt eingeführt

 

Christa Ostermeyer

 

Das Evangelische Kinderhaus „Arche Noah“ in der Altlaufstraße hat eine neue Leiterin. Christa Ostermeyer wurde am Sonntag, 28. Januar, von Pfarrer Thomas Lotz in der Kreuz-Christi-Kirche feierlich in ihr neues Amt eingeführt und für ihren Dienst gesegnet.

Nach dem Abschied von der Gründungsleiterin Patricia Lang-Kniesner, die in die Bildungsarbeit zurückkehren wollte, hatte sich der Kirchenvorstand für Christa Ostermeyer als Nachfolgerin entschieden. Ostermeyer ist staatlich anerkannte Erzieherin, leitete zehn Jahre lang einen integrativen katholischen Kindergarten und hat sich mit einem Zusatzstudium „integrative Lerntherapie“ weiterqualifiziert. Zuletzt war sie Leiterin eines Schülerhorts in Taufkirchen. Wichtig ist ihr in der pädagogischen Arbeit ein „wohlwollender, wertschätzender Blick, der auf die Gesamtpersönlichkeit des Kindes gerichtet ist.“

Das Evangelische Kinderhaus Arche Noah bietet über 100 Betreuungsplätze in Krippe, Kindergarten und Hort. Frau Ostermeyer leitet außerdem – zusammen mit ihrer Stellvertreterin Meike Cosboth – auch die drei Evangelischen Mittagsbetreuungen in Höhenkirchen. Insgesamt ist sie für fast 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zuständig.


Martin-Luther-Platz in Höhenkirchen ist eingeweiht

Festlicher Gottesdienst zum Reformationsjubiläum mit Regionalbischöfin Breit-Keßler

Stelen Martin-Luther-Platz

Am 31. Oktober 2017, genau 500 Jahre nach der Veröffentlichung von Luthers 95 Thesen gegen den Ablass, die die Reformation ins Rollen brachten, wurde der Martin-Luther-Platz vor der Kreuz-Christi-Kirche feierlich eingeweiht.

In der überfüllten Kreuz-Christi-Kirche betonte Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler in ihrer Festpredigt die befreiende Wirkung der Reformation auch für die Menschen von heute. Zusammen mit Dekan Mathis Steinbauer vom Prodekanat München-Südost übergab sie anschließend den Platz seiner Bestimmung. Die 1. Bürgermeisterin von Höhenkirchen-Siegertsbrunn, Ursula Mayer, Landrat Christoph Göbel und Pastoralreferent Martin Soos von den katholischen Nachbargemeinden teilten in ihren Grußworten die Freude über die Neugestaltung. Die politische Gemeinde hat sich nach einstimmigem Beschluss des Gemeinderats an der Neugestaltung des Platzes großzügig beteiligt, weil damit auch das Ortszentrum aufgewertet wird.

Der Martin-Luther-Platz ist mit fünf Stelen aus Edelstahl gestaltet, auf denen die vier Grundsätze der Reformation „allein durch Gnade“, „allein durch Glauben“, „allein durch Christus“ und „allein durch die Schrift“ dargestellt sind. Vor den Stelen steht in Zukunft der Taufstein der ersten Kreuz-Christi-Kirche, der als Brunnen zum Verweilen einlädt. In den Kirchplatz ist eine große farbige Luther-Rose als Kunstpflasterarbeit eingelassen worden.

Viele Menschen folgten der Einladung zum anschließenden Empfang in den Gemeinderäumen, unter anderem mit selbstgebackenen Luther-Keksen und dem „Reformator“-Bier, das die Kirchengemeinde zum Jubiläum eigens bei der Brauerei im Nachbarort Aying in Auftrag gegeben hatte.

Seit 1. November haben Kirche und Gemeindezentrum die neue Adresse „Martin-Luther-Platz 1“.


 

 

Abschied von Diakon Markus "Hossi" Jaehnert

Fast 300 Menschen haben sich am 22. Oktober in einem Gottesdienst und beim anschließenden Empfang von Markus "Hossi" Jaehnert verabschiedet. Über 12 Jahre war er als Gemeindediakon mit Schwerpunkt Kinder- und Jugendarbeit in unserer Gemeinde tätig.

 

 Diakon Markus Jaehnert

Im Gottesdienst predigte er zum letzten Mal und wurde von Dekan Mathis Steinbauer entpflichtet und gesegnet. 2. Bürgermeisterin Mindy Konwitschny und die Vertrauensfrau des Kirchenvorstands, Uschi Breithaupt, würdigten anschließend sein großes Engagement für die Jugend und seine Erfolge beim Gewinnen und Begleiten von ehrenamtlichen Jugendleitern.

Der Kirchenvorstand und die Evang. Jugend Höhenkirchen verabschiedeten sich - durchaus tränenreich - mit Bildern aus alten Zeiten, einem Sketch und Gesang von Diakon Jaehnert. Er wird ab November als Streetworker in der Seelsorge am Münchner Flughafen tätig sein. Seine Nachfolge ist noch nicht geklärt.


 

Ein Abend voller Musik

Am Samstag, 7. Oktober 2017, fand die Lange Nacht der Musik in Höhenkirchen statt. Auch in der Kreuz-Christi-Kirche und im Gemeindesaal gab es ein fünfstündiges Musikprogramm mit traditioneller Volksmusik (Diama Moi Musi und Höhenkirchener Saitenmusi), den "Südsaitn" sowie mit Peter Worel an der Wech-Orgel der Kreuz-Christi-Kirche und seinen Partnerinnen Aliceanne Moldan (Violine) und Veronika Minsinger (Querflöte). Großansicht: Große Darstellung des Bildes

 Zum Abschluss konnten die Zuhörer auch selbst musikalisch aktiv werden, beim Konzert der Kirchenband mit modernen Kirchenliedern zum Mitsingen. Sehr erfreulich war das zahlreiche Publikum bei allen Veranstaltungen - die Damen aus dem Kirchenvorstand hatten alle Hände voll zu tun, damit niemand hungrig oder durstig blieb.


 Zukunft durch Ausbildung

Partnerschaftsgottesdienst mit Besuch aus Tansania

Höhenkirchen-Siegertsbrunn (thl) - Zum Partnerschaftsgottesdienst konnte die Evang. Kirchengemeinde Gäste aus Tansania begrüßen: Pfarrer Weston Mhema und seine Frau, Pfarrerin Juliana Kilagwa, waren aus der Nähe von Würzburg, wo sie als Austauschpfarrer tätig sind, nach Höhenkirchen gekommen. Gemeinsam mit Prädikant Andreas Eckel und der Kirchenband gestalteten sie den Gottesdienst in der Kreuz-Christi-Kirche.

 Partnerschafts-Gottesdienst mit Gästen aus Tansania

In ihrer Predigt über das Wort Jesu von den Vögeln und den Lilien auf dem Feld (Matthäus 6) wies Pfarrerin Kilagwa darauf hin, dass Tiere und Pflanzen durchaus nicht untätig seien. Jesus meine nicht, die Menschen sollten die Hände in den Schoß legen und darauf warten, dass sie versorgt werden. Es gehe vielmehr um die Einstellung, mit der die Menschen ihren Bedürfnissen gegenüber stehen - mit ständiger Sorge, oder mit Vertrauen darauf, dass alles Leben in Gottes Hand liegt.

Partnerschaftsbeauftragte Angelika Dörr stellte das Jahresprojekt in Tansania vor, eine Ausbildungsstätte für handwerkliche Berufe wie Mechaniker oder Schreiner, und bat um Spenden für die Ausstattung dieser Schule.


 Unterwegs zu den Brennpunkten der Reformation

Fünf Tage auf den Spuren von Martin Luther (20. Juni 2017)